Schmerztherapie in Berlin Mitte mit EMDR und mit EMDR unter Hypnose

Einsatzgebiete der Schmerztherapie in Berlin Mitte mit EMDR und mit EMDR unter Hypnose

Einsatzgebiete sind:

– Chronische Rückenschmerzen, Nackenschmerzen u.a., chronische schmerzhafte Verspannungen im Rücken- oder Nackenbereich (länger
als 1-6 Monate)
– Chronische Kopfschmerzen, Migräne
– Außerordentlich starke akute Schmerzen
– Somatoforme, psychosomatische Schmerzstörungen jeglicher Art
– Fibromyalgien und andere Schmerzen unklarer Genese (Ursache unbekannt)
– Schmerzen in Verbindung mit Schlafstörungen
– Phantomschmerz
– Reduzierung hoher Schmerzmitteldosen
– „austherapierte“ Patienten

Eine Behandlung ist auch möglich, wenn aktuell Schmerzfreiheit besteht und eher anfallsartig in Form von Schmerzattacken auftritt.
Die Schmerztherapie in Berlin-Mitte mit EMDR und EMDR unter Hypnose orientiert sich an dem 8 Schritte umfassenden strukturierten Vorgehen. Dieses erwies sich in einigen Jahrzehnten der Anwendung und Forschung in großen psychosomatischen und Schmerzkliniken, die sich auf EMDR spezialisiert haben, wie z.B. Heidelberg als zielführend .. Es ist eine erprobte und sehr erfolgreiche Methode.

Schmerztherapie in Berlin Mitte mit EMDR – Grundlagen

Bei der EMDR-basierten Schmerztherapie handelt es sich um eine etablierte und über Jahrzehnte weiterentwickelte hocheffektive Behandlungsmethode. Sie ist im klinischen Alltag renommierter psychosomatischer und Schmerzkliniken nicht mehr wegzudenken. Behandlung/ Schmerztherapie in Berlin Mitte mit EMDR hat mit Esoterik oder Metaphysik nichts zu tun.
In diesem Zusammenhang erinnere ich mich gern an den Ausführungen von Vera Birkenbihl zum Thema „Exoterik vs. Esoterik“, die Sie sich kostenlos bei Youtube anhören können.
Bei der EMDR-basierten Schmerztherapie steht der Schmerz selbst im Focus des Desensibilisierungs- und Reprozessierungsprozesses des EMDR- Verfahrens (siehe oben).

Ursachen von chronischen und starken akuten Schmerzen können u.a. sein:
– Psychisch belastende, teilweise sehr lang zurück reichende Ereignisse oder Traumata
– Unfälle, einschneidende Diagnosen (Herzerkrankungen, Krebs)
– Lebensbedrohliche oder vermeintlich lebensbedrohliche Ereignisse (z.B. Herzattacken, Panikattacken, starke Unterzuckerung,
Naturkatastrophe)
– Posttraumatische Belastungsstörung

Entstehung chronischer Schmerzen

Es ist egal, ob es sich um eine Posttraumatische Belastungsstörung, einen Unfall, Stoffwechselentgleisungen oder katastrophale Naturereignisse handelt. Angst und Stress wirken extrem verstärkend auf die Schmerzwahrnehmung und führen zur Schmerzverstärkung und Chronifizierung, weil die sogen. „explizite Gedächtnisspeicherung“ verhindert wird. Diese kennen wir zum Beispiel von der Erinnerung an den 1. Schultag: wir erinnern uns gut an das Ereignis, ohne in den Zustand der Vorfreude, Aufregung usw. zu kommen. Es sei denn der 1. Schultag war traumatisch. Denn diese explizite Art der Speicherung ist angst- und stressanfällig und dann wird das Ereignis „implizit“ gespeichert. Das bedeutet, dass man sich nicht bewusst an die Ereignisse erinnern kann, sondern sie in Form eines Zustandes wiedererlebt, wie z.B. das Gleichgewicht halten beim Fahrradfahren, man verlernt es eben nicht mehr. Zustände der ursprünglichen Situation wie Bilder, körperliche Empfindungen, wie Schmerz, Gefühle und Verhaltensmuster werden durch äußere Reize, die an die Situation erinnern, erneut ausgelöst. Was beim Fahrradfahren evolutionsbiologisch Sinn macht, führt jetzt zur teilweise dysfunktionalen Verarbeitung, zum „Wiedererleben“ von Schmerz bei alleinigem Auftreten von bestimmten Gedanken, Gerüchen, Geräuschen, Umgebungsfaktoren oder Erinnerungen, die mit tatsächlichen körperlichen Schmerzen verbunden waren. Es reicht dann oft ein kleiner Auslöser der Mensch erlebt den Schmerz so, als sei er jetzt „neu“ und versucht rational eine Begründung zu finden. Oft wird dann das Alter, die Arthrose, die Überlastung für den Schmerz verantwortlich gemacht. Denn beim impliziten Gedächtnis wird nicht zwischen Vergangenheit und Gegenwart unterschieden.

Behandlung/ Schmerztherapie in Berlin Mitte mit EMDR und mit EMDR unter Hypnose

Beim EMDR werden die im impliziten Gedächtnis gespeicherten dysfunktionalen Informationen des Schmerzes neu organisiert und verarbeitet. Wir führen sozusagen ein Reset im Gehirn durch im sicheren Rahmen der Therapie, bezogen auf die spezifische Situation. Das ist einem Reset beim PC vergleichbar, wenn er „festhängt“. Beim chronifizierten Schmerz hängt auch was fest, was manchmal durch jahrelanges Spritzen, Medikamente, Sport und Physiotherapie nicht besser wird.
Im Zustand der Hypnose können wir die Schmerzwahrnehmung extrem vermindern, weil wir einen Zustand tiefster Entspannung erzielen können. Zudem ist es möglich verschüttete Puzzleteile der Erinnerung schneller aufzudecken, wobei das Licht am Ende des Tunnels aber bereits sichtbar ist. Somit kann das zugrunde liegende traumatische Ereignis, und ein starker Schmerz wird bereits als traumatisch angesehen, neu verarbeitet und sinnvoll integriert werden. Das bedeutet, dass in geschützter Umgebung noch einmal kurz das Übel, der Schmerz und des Übels Ursache und die Begleitumstände durchlaufen und dann rasch bearbeitet werden. Das bedeutet praktisch, dass bereits nach einer Sitzung oft deutliche Besserung spürbar wird. Manchmal kann es aber auch zwischendurch kurz etwas schlechter werden, bevor es nach vorn geht. Das ist ganz normal. Das gibt es auch bei anderen Hypnoseanwendungen oft, weil das Unterbewusstsein Zeit für die Umorganisation im Gehirn braucht.
Vorgesehen für eine Schmerztherapie sind gewöhnlich 7 – 10 Sitzungen. Die ersten 2 Sitzungen dienen hierbei ausschließlich einer ausführlichen Anamnese und der Erarbeitung der Schmerzgeschichte des Patienten (Painline, pain engl. Schmerz). Zudem wird an einem Verständnis für die neurobiologischen Zusammenhänge gearbeitet, weil das ganz entscheidend für den Therapieerfolg ist.