EMDR Schmerztherapie in Berlin Mitte mit/ ohne Hypnose

Schmerzen ein Leben lang? Rettungsanker EMDR Schmerztherapie

Die EMDR- Schmerztherapie mit/ ohne Hypnose ist mein Spezialgebiet und Passion zugleich, weil sie so vielversprechend ist.

Stellen Sie sich vor, Sie wachen morgen früh auf und hätten seit Jahren mal keine Schmerzen! Und das Schönste, es bleibt so! Wäre das nicht toll?

Bleiben Sie ruhig skeptisch, wenn Ihnen jemand verspricht, mit EMDR- Schmerztherapie mit/ ohne Hypnose kann ich Dich auf alle Fälle schnell und zuverlässig schmerzfrei machen!

Nun, wie ein Simulant einst bemerkte:

„Egal wo ich geh oder steh‘, tun mir meine Knochen weh. Sobald ich sitz‘ und sauf‘ hören meine Schmerzen auf. „

Das ist auch keine Lösung!

Viele Schmerzpatienten sind durch ihr meist chronisches Leiden erheblich eingeschränkt in ihrer Lebensqualität. Oft haben sie niemanden, der sie in ihrem Leiden ernst nimmt oder gar versteht. Dies führt nicht selten zu einem circulus virtiosus von Niedergeschlagenheit und Schmerz, Schlafproblemen, depressiver Grundgestimmtheit und noch mehr Schmerzen. Ein Teufelskreis!

Gerade deshalb habe ich mich zu einem der wenigen Schmerzspezialisten für EMDR und Hypnose in Berlin ausbilden lassen, weil dieser Therapieansatz das Übel an der Wurzel packt.

Einsatzgebiete der EMDR Schmerztherapie in Berlin Mitte mit/ ohne Hypnose

Einsatzgebiete in meiner ambulanten Schmerzklinik sind:

– Chronische Rückenschmerzen, Nackenschmerzen u.a., chronische schmerzhafte Verspannungen im Rücken- oder Nackenbereich (länger
als 1-6 Monate)
– Chronische Kopfschmerzen, Migräne
– Außerordentlich starke akute Schmerzen
– Somatoforme, psychosomatische Schmerzstörungen jeglicher Art
– Fibromyalgien und andere Schmerzen unklarer Genese (Ursache unbekannt)
– Schmerzen in Verbindung mit Schlafstörungen
– Phantomschmerz
– Reduzierung hoher Schmerzmitteldosen
– „austherapierte“ Patienten

Eine Behandlung mit der EMDR Schmerztherapie mit/ ohne Hypnose ist auch möglich, wenn aktuell Schmerzfreiheit besteht und die Schmerzen eher anfallsartig in Form von Schmerzattacken auftritt.

Wenn Sie eine sehr sehr wirkungsvolle und dauerhafte Schmerzbehandlung bzw. Schmerbefreiung suchen, dann könnte die EMDR- Schmerztherapie für Sie das Richtige sein! Hierzu ist kein Aufenthalt in einer Schmerzklinik nötig.

Die ambulante Schmerztherapie in Berlin-Mitte mit EMDR und EMDR unter Hypnose  orientiert sich an dem 8 Schritte umfassenden strukturierten Vorgehen. Und dabei ist es ganz Ihre Entscheidung, ob Sie eine Wirkverstärkung durch den Einsatz beider Verfahren wünschen oder nicht. Wir können dies alles im Einzelnen im Vorgespräch abwägen.

Dabei arbeiten wir in 7 -10 Sitzungen jeweils aufbauend auf dem Ergebnis der vorherherigen. Hierbei ist kein Aufenthalt in einer Schmerzklinik notwendig. Zielführender sind daher sogar gewisse zeitliche Abstände zwischen den Sitzungen.

Die EMDR erwies sich in einigen Jahrzehnten der Anwendung und Forschung in großen psychosomatischen und Schmerzkliniken, die sich auf EMDR spezialisiert haben, wie z.B. Heidelberg als zielführend . Es ist inzwischen eine erprobte und sehr erfolgreiche Methode.

EMDR Schmerztherapie in Berlin Mitte  – Grundlagen

Bei der EMDR-basierten Schmerztherapie handelt es sich um eine etablierte und über Jahrzehnte weiterentwickelte hocheffektive Behandlungsmethode. Mit anderen Worten, sie ist im klinischen Alltag renommierter psychosomatischer und Schmerzkliniken nicht mehr wegzudenken.

Behandlung/ Schmerztherapie in Berlin Mitte mit EMDR hat mit Esoterik oder Metaphysik nichts zu tun.
In diesem Zusammenhang erinnere ich mich übrigens gern an die Ausführungen von Vera Birkenbihl zum Thema „Exoterik vs. Esoterik“. Diese können Sie sich kostenlos bei Youtube anhören. Sie sind überdies wissenschaftlich sehr fundiert und amüsant vorgetragen.

Bei der EMDR-basierten Schmerztherapie steht der Schmerz selbst im Focus des Desensibilisierungs- und Reprozessierungsprozesses des EMDR- Verfahrens (siehe oben).

Ursachen von chronischen und starken akuten Schmerzen können u.a. sein:

  •  Unfälle, einschneidende Diagnosen (Herzerkrankungen, Krebs)
  •  Lebensbedrohliche oder vermeintlich lebensbedrohliche Ereignisse (z.B. Herzattacken, Panikattacken, starke Unterzuckerung,
    Naturkatastrophe)
  •  Posttraumatische Belastungsstörung
  •  psychisch belastende frühe Ereignisse, wie Misshandlung, Verlust von Bezugspersonen, Scheidung der Eltern, Fehlgeburten
  • …  „und manchmal kann man gar nicht so dumm denken, wie“ …

Entstehung chronischer Schmerzen

Es ist egal, ob es sich um eine Posttraumatische Belastungsstörung, einen Unfall, Stoffwechselentgleisungen oder katastrophale Naturereignisse handelt. Angst und Stress wirken extrem verstärkend auf die Schmerzwahrnehmung und führen zudem zur Schmerzverstärkung und Chronifizierung, weil die sogen. „explizite Gedächtnisspeicherung“ verhindert wird.

Diese kennen wir zum Beispiel von der Erinnerung an den 1. Schultag: wir erinnern uns gut an das Ereignis, ohne in den Zustand der Vorfreude, Aufregung usw. zu kommen. Es sei denn der 1. Schultag war traumatisch.

Denn diese explizite Art der Speicherung ist angst- und stressanfällig und dann wird das Ereignis „implizit“ gespeichert. Das bedeutet, dass man sich nicht bewusst an die Ereignisse erinnern kann, sondern sie in Form eines Zustandes wiedererlebt. Sie kennen das vom Gleichgewicht halten beim Fahrradfahren, man verlernt es eben nicht mehr.

Äußere Reize, die an die Situation erinnern, lösen Zustände der ursprünglichen Situation wie Bilder, körperliche Empfindungen, wie Schmerz, Gefühle und Verhaltensmuster erneut aus.

Was beim Fahrradfahren evolutionsbiologisch Sinn macht, führt jetzt zur teilweise dysfunktionalen Verarbeitung. Der Patient erlebt den Schmerz  wieder und wieder. Dabei genügt es schon, wenn lediglich bestimmte Gedanken, Gerüchen, Geräuschen, Umgebungsfaktoren oder Erinnerungen auftauchen, die mit tatsächlichen körperlichen Schmerzen verbunden waren. Es reicht dann oft ein kleiner Auslöser.

Der Mensch erlebt den Schmerz so, als sei er jetzt „neu“ und versucht rational eine Begründung zu finden. Oft muß dann das Alter, die Arthrose, die Überlastung für den Schmerz herhalten. Denn beim impliziten Gedächtnis wird nicht zwischen Vergangenheit und Gegenwart unterschieden.

Behandlung/ Schmerztherapie in Berlin Mitte mit EMDR und mit EMDR unter Hypnose

Beim EMDR werden die im impliziten Gedächtnis gespeicherten dysfunktionalen Informationen des Schmerzes neu organisiert und verarbeitet. Wir führen sozusagen ein Reset im Gehirn durch im sicheren Rahmen der Therapie, bezogen auf die spezifische Situation. Das ist einem Reset beim PC vergleichbar, wenn er „festhängt“. Beim chronifizierten Schmerz hängt auch was fest, was manchmal durch jahrelanges Spritzen, Medikamente, Sport und Physiotherapie nicht besser wird.
Im Zustand der Hypnose können wir die Schmerzwahrnehmung extrem vermindern, weil wir einen Zustand tiefster Entspannung erzielen können. Zudem ist es möglich verschüttete Puzzleteile der Erinnerung schneller aufzudecken, wobei das Licht am Ende des Tunnels aber bereits sichtbar ist. Somit kann das zugrunde liegende traumatische Ereignis, und ein starker Schmerz wird bereits als traumatisch angesehen, neu verarbeitet und sinnvoll integriert werden.

Das bedeutet, dass in geschützter Umgebung noch einmal kurz das Übel, der Schmerz und des Übels Ursache und die Begleitumstände durchlaufen und dann rasch bearbeitet werden. Das bedeutet praktisch, dass bereits nach einer Sitzung oft deutliche Besserung spürbar wird. Manchmal kann es aber auch zwischendurch kurz etwas schlechter werden, bevor es nach vorn geht. Das ist ganz normal. Das gibt es auch bei anderen Hypnoseanwendungen oft, weil das Unterbewusstsein Zeit für die Umorganisation im Gehirn braucht.
Vorgesehen für eine Schmerztherapie sind gewöhnlich 7 – 10 Sitzungen. Die ersten 2 Sitzungen dienen hierbei ausschließlich einer ausführlichen Anamnese und der Erarbeitung der Schmerzgeschichte des Patienten (Painline, pain engl. Schmerz). Zudem wird an einem Verständnis für die neurobiologischen Zusammenhänge gearbeitet, weil das ganz entscheidend für den Therapieerfolg ist.