Angst geht um

Ängstlich oder Angststörung, hysterisch oder panisch, pedantisch oder zwanghaft?

Angst geht um, manchmal steigert sie sich bis zur Panikattacke. Und das ist gar nicht mal so selten. 10 -14% der Bevölkerung, haben eine Angststörung in unterschiedlichster Ausprägung.

Angst ist an sich etwas Positives, warnt sie uns doch vor potentiellen Gefahren. Jeder Mensch hat Angst und eine unserer Lebensaufgaben besteht auch darin, uns unseren Ängsten zu stellen, um an ihnen zu wachsen. Daraus ziehen wir einen Großteil unseres Selbstbewusstseins, unserer Selbstwirksamkeit. Über uns hinauszuwachsen macht uns stolz und entscheidungsfreudig.

Wenn die Angst jedoch unangemessen stark ist, unser privates und soziales Leben beeinträchtigt, kann sie sich zu einer behandlungsbedürftigen Störung auswachsen.

Jeder hat so seine Schwachstelle, etwas, wo er zuweilen überreagiert und hysterisch wird, vielleicht bei der bevorstehenden Prüfung oder weil er beim Joggen einen herumstreunenden Hund trifft. Wenn letzterer sich daran erinnert, dass er einmal gebissen wurde, kann das bei dem einen oder anderen schon mal zu einer heftigeren Reaktion führen und ihn panisch werden lassen, eine genau Panikattacke auslösen.

Kennen Sie eine pedantische Person, die z.B. immer die Spülmaschine nachräumt, wenn jemand anders sie bestückt hat, aber es vermeintlich falsch gemacht hat? Ok., damit kann man leben. Wenn diese Person aber auch noch wie ferngesteuert unbedingt jede Gabel nach der anderen ausrichtet, jeden Löffel nach dem anderen und 3 mal ein und umräumt und einfach nicht fertig wird, ist der Weg zur Zwanghaftigkeit nicht weit!